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Familie Umsturz

Herkunft

Die Umsturzens sind eine zum Teil angesehene aber auch zum Teil nicht gern gesehene Familie im Auenland. Ihren Familiensitz haben sie in Michelbinge ganz in der Nähe des Rathauses und seit neuestem Bewohnen sie auch ein Groß-Smial im Künstlerviertel Sprotten.


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Berühmte Persönlichkeiten

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Perikol Umsturz
- Der Begründer der Familie Umsturz der ihr einst diesen wundervollen Namen gab

Merimoc Umsturz - Er konnte beweisen dass der damals aktuelle Bürgermeister für gebratene Pilze Postgeheimnise weitergab. Das sorgte für einen riesen Aufschrei im Auenland. Allerdings hatte es nicht ganz für einen Umsturz des Bürgermeisters gereicht.

Sigibert Umsturz - Der Momentan Jüngste Sprössling der Anwärter auf den Bürgermeistertitel und mit den besten Chancen wie sie noch nie ein Umsturz hatte.


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Geschichtliches

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Berechtigt für die Bürgermeisterwahl ist immer der Erstgeborene Hobbit in der Familie der Kandidatenlinie. Wenn ein Hobbit es nicht schafft bis zur Vollmundigkeit seines Erstgeborenen Bürgermeister zu werden so fällt die Ehre zur Aufstellung zur Wahl auf den Erstgeborenen weiter. Natürlich wird der Kandidat von der gesamten Familie unterstützt.

Seit jeher ist es das bestreben der Familie Umsturz den Bürgermeister zu stellen, nur geklappt hat das bisher nie. Da von den dann letztendlich zum Bürgermeister gewählten Hobbits einfach zu schöne Feste gefeiert wurden, wurden die Hobbits des Auenlandes immer von den schweren Problemen abgelenkt die die Umsturzens immer klar angesprochen hatten. Zugegeben auch die Umsturzens waren stets auf den Festen vertreten und haben mitgefeiert.

Für die Umsturzens war es schon immer selbstverständlich sich an die Regeln des Hobbit-Alltags zu halten. Garnicht gern gesehen waren Besucher die sich einfach nicht benehmen konnten, ja auch wurden schon einige Dinge auf die eigene Weise geregelt. So konnten einige schlimme Dinge abgewendet werden von denen die Umsturzens noch heute stolz berichten, aber keiner mehr so genau weiß was eigentlich passiert ist. Sehr wichtig für die Famile Umsturz ist natürlich der Familienzusammenhalt, über einen anderen Umsturz lassen sie sich keine Beleidigungen oder sonstiges gefallen. Ausnahmen bilden natürlich die Balgfurt-Umsturzens. Und so wichtig Ihnen die Familie ist, so wichtig ist ihnen auch der Stammbaum der in einem Buch im Familien-Smial niedergeschrieben steht und den eigentlich jeder Umsturz auswendig kennt.


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Die Fakten - Vergangenheit

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Als am 12. Rethe im Jahre 1196 AZ (12. März 2696 D.Z.), einem Bürgermeisterwahljahr, in Dachsbauten der Hobbit Perikol Umsturz geboren wurde kannte man im gesamten Auenland diesen bald geschichtsträchtigen Familiennamen noch nicht. Doch sollte dies in Anbetracht dessen dass Perikol Umsturz damals noch nicht Umsturz sondern Dachsbau hieß nicht verwundern.

28. Wedmath, 1208 AZ (28. August 2708 D.Z.). Der Tag an dem Perikol Umsturz zum ersten mal mit dem Bürgermeisteramt in Berührung kam. Als Perikol 12 Jahre alt war sollte der Bürgermeister einige Tage in Dachsbauten verweilen. Als dann ein Törtchen verteilen im Pflug und Sterne vom Bürgermeister angekündigt wurde ließen sich Perikol und vier weitere Freunde nicht lumpen und machten sich auf zum Gasthaus um ebenfalls das ein oder andere Törtchen abzustauben. Sie stellten sich an und trieben dabei den ein oder anderen Schabernack, wie es sich für Hobbits eben so gehört. Perikol sollte der letzte Hobbit der langen Schlange von Hobbits sein. Perikols vier Freunde standen in der Reihe vor ihm und jeder einzelne bekam ein Törtchen. Als dann Perikol an der Reihe war mit Törtchen abstauben setzte der gemeine Bürgermeister nur ein lächeln auf und meinte, "dass es ihm leid täte, es aber keine Törtchen mehr gibt." Gekränkt und traurig verließ er wieder das Gasthaus. Zwar gab ihm sein Freund Fredomgar etwas von seinem Törtchen ab, doch versöhnte Perikol dies nicht im geringsten. An diesem Tag schwor er sich, wenn er mal Bürgermeister sein sollte, dann bekämen alle Hobbits ein Törtchen.

Über die Jahre zwischen 1208 und 1227 AZ (zwischen 2708 und 2729 D.Z.) ist nicht viel bekannt, nur dass in Perikol Umsturz der Wunsch weiter gereift ist Bürgermeister zu werden.

Ab dem Frühjahr 1228 AZ etwa (2728 D.Z.) zog Perikol Umsturz von Dachsbauten nach Michelbinge um. Zu dieser Zeit legte er auch seinen eigentlichen Namen Dachsbau ab und nahm den Namen Umsturz an. Im selben Jahr lernte er auch Mirosi Straffgürtel kennen und lieben. Die beiden heirateten.

1229 AZ (18. April 2729 D.Z.) Minto Umsturz, Sohn von Perikol und Mirosi Umsturz wird geboren.

1230 AZ (2. Sept. 2730 D.Z.) Tolman Umsturz (späterer Begründer der Balgfurt-Umsturzens) wird geboren.

1231 AZ (2731 D.Z.) Perikol Umsturz tritt zu seiner ersten Bürgermeisterwahl an und unterliegt.

1252 AZ (2752 D.Z.) Moro Umsturz, Sohn von Minto und Rosie Umsturz wird geboren. In diesem Jahr übernimmt Minto Umsturz das Recht der Familie um sich als Kandidat für das Bürgermeisteramt aufstellen zu lassen. Auch nimmt er an seiner ersten Wahl teil und unterliegt.

1285 AZ (2785 D.Z.) Merimoc Umsturz, Sohn von Moro und Töfte Umsturz wird geboren. In diesem Jahr übernimmt Moro Umsturz das Recht der Familie um sich als Kandidat für das Bürgermeisteramt aufstellen zu lassen.

1287 AZ (2787 D.Z.) Moro Umsturz unterliegt bei der Bürgermeisterwahl.

1287 AZ (2787 D.Z.) Brogo Umsturz, Sohn von Moro und Töfte Umsturz wird geboren.

1318 AZ (2818 D.Z.) Bodo Umsturz, Sohn von Merimoc und Rosmarin Umsturz wird geboren. In diesem Jahr übernimmt Merimoc Umsturz das Recht der Familie um sich als Kandidat für das Bürgermeisteramt aufstellen zu lassen.

1351 AZ (2851 D.Z.)Gerifred Umsturz, Sohn von Bodo und Berylla Umsturz wird geboren. In diesem Jahr übernimmt Bodo Umsturz das Recht der Familie um sich als Kandidat für das Bürgermeisteramt aufstellen zu lassen.

1384 AZ (2984 D.Z.) Sigibert Umsturz, Sohn von Gerifred und Brunihild Umsturz wird geboren.In diesem Jahr übernimmt Gerifred Umsturz das Recht der Familie um sich als Kandidat für das Bürgermeisteramt aufstellen zu lassen.

1417 AZ (3017 D.Z.) In diesem Jahr übernimmt Sigibert Umsturz das Recht der Familie um sich als Kandidat für das Bürgermeisteramt aufstellen zu lassen.


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Die Fakten - Zukunft

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Die Jahre 1418/1419 AZ (Auenland Zeitrechnung, also 3018/1019 des Dritten Zeitalters, DZ) sind die, wo's zur Sache geht: Während die Gemeinschaft nach Osten zieht, beschließen einige Umsturzens, angesichts der drohenden Gefahr durch die Menschen (vor der viele Hobbits die Augen verschließen), aktiv zu werden und Vorkehrungen für einen PartisanInnenkrieg gegen die Großen zu treffen.

Nachjul, Solmath 1419 AZ (Jän, Feb 3019 DZ): Erste Planungen finden zu Jahresbeginn statt, als die Gefährten gerade in Lorien verweilen.

Ziel ist die Errichtung mehrerer versteckter (Waffen- & Vorrats-)Lager, sowie einiger Beobachtungsposten, was in den kommenden Wochen unter größter Geheimhaltung auch begonnen wird. Gleichzeitig beginnen die Umsturzens anständige und tapfere Hobbits ins Vertrauen zu ziehen. Die Freischar Bandobras, benannt nach dem Helden Bandobras "Bullenrassler" Tuk, wird im Frühjahr 1419 AZ (3019 DZ) gegründet.

Lotho Sackheim-Beutlin stürzt irgendwann um diese Zeit Bürgermeister Weißfuß und übernimmt das Kommando über die Landbüttel und damit über das Auenland.

"Nachdem Frodo Beutlin im September 1418 AZ (3018 DZ) das Auenland verlassen hatte, zog Lotho mit seiner Mutter nach Beutelsend. Danach begann er Land aufzukaufen (u.a. Sandigmanns Mühle) und Fremde als Söldner anzuwerben. Bald sperrte er Willi Weißfuß ein, ernannte sich selbst zum Oberst der Landbüttel und übernahm die Herrschaft über das Auenland. Doch die Macht entglitt ihm und er wurde zu einer Marionette des Anführes der Menschen, Scharrer (Saruman), der ihn schließlich durch Grima aus dem Weg räumte."

Die Umsturzens stellen sich dieser Machtergreifung entgegen - nicht weil ihnen um den Weißfuß leid ist, sondern weil auch der Neue nichts gegen die vielen Fremden tut - und außerdem ist der Bürgermeister zu wählen, das ist so Tradition, und wer die nicht pflegt, der ist kein anständiger Hobbit (die Balgfurt-Umsturzens stellen sich übrigens hinter Sackheim-Beutlins Regime und beginnen gegen die Michelbinge-Umsturzens zu intrigieren). Konflikte sind die Folge, in denen die Umsturzens zwar nicht Partei für Weißfuß ergreifen, aber doch klar ihren Unmut artikulieren. Die Freischar Bandobras agiert weiter im Verborgenen, findet nun aber vermehrt UnterstützerInnen unter unzufriedenen Landbütteln, was ihre Schlagkraft erhöht.

Am 22. Halimath 1419 AZ (22. September 3019 DZ) erreicht Saruman das Auenland - und mit ihm übernehmen die Menschen die Herrschaft.

Die Umsturzens, deren Meinung über die Menschen bekannt ist, werden verhaftet, einige aber können sich in die Schiefertonwälder zurückziehen. Das Vermögen der Umsturzens wird von den verräterischen Balgfurt-Umsturzens beansprucht, die Familien Smials in Michelbinge und Sprotten werden besetzt und/oder geplündert. Die Freischar Bandobras sammelt sich unterdessen in den Wäldern des nördlichen Auenlandes.

Kaum ein Tag vergeht im Winterfilth 1419 AZ (Oktober 3019 DZ), an dem nicht Große aus dem Hinterhalt überfallen, Vorräte geraubt, Gefangene befreit oder Sabotageakte verübt werden. Das dichte Netz an PostbotInnen (unter denen einige der Freischar zuarbeiten) und Verbündete unter den Bütteln (unter Oberst Sackheim-Beutlin ja offiziell mit den Menschen im Bunde) sorgen dafür, dass die Freischar Bandobras bestens unterrichtet ist über die Aktivitäten der Menschen. Die Zahl der Opfer unter den FreischärlerInnen ist entsprechend gering.

Von 1. bis 3. Blotmath 1419 AZ (1. - 4. November 3019 DZ) schließlich findet die sogenannte Befreiung des Auenlandes statt, in der Schlacht von Wasserau besiegen die Hobbits die Menschen am 3. Blotmath endgültig, da die Menschen, zermürbt und geschwächt von den andauernden Angriffen der Freischar Bandobras und der Umsturzens, hoffnungslos unterlegen sind.

Willi Weißfuß wird befreit und Frodo Beutlin (ein Großenfreund!) übernimmt provisorisch das Amt des Bürgermeisters. Die Freischar Bandobras kommt wieder aus den Wäldern und muss mitansehn, wie andere, die gerade mal eine Schlacht geschlagen haben, den Ruhm einheimsen (und tatsächlich wird in späteren Geschichten die Rolle der Umsturzens und der Freischar Bandobras kaum noch erwähnt - die Ehrenliste enthält bewusst nur die Namen derer, die in dieser einen Schlacht gekämpft haben, angeführt von den Herren Brandybock und Tuk, beides die Namen alter Adelsgeschlechter, die den Beitrag der "bürgerlichen" Umsturzens natürlich aus machtpolitischen Gründen gern verschweigen).

Weißfuß wird, trotz seines Versagens angesichts der Bedrohung durch die Großen, schließlich von den "Helden der Schlacht von Wasserau" (Beutlin, Tuk, Brandybock, Gamdschie) wieder in sein Amt eingesetzt und im Jahr 1420 AZ (3020 DZ) erneut für 7 Jahre zum Bürgermeister gewählt.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Im Osten wird ein neues Königreich errichtet, dessen König, ein Freund von Herrn Beutlin, natürlich lieber einen großenfreundlichen Hobbit das Auenland regieren lässt. Die Umsturzens, deren Vermögen ja während der Herrschaft der Großen eingezogen worden war, deren Felder verwüstet und Scheunen niedergebrannt wurden, können sich einen kostspieligen Wahlkampf nicht leisten - die selbsternannten "Helden" Beutlin, Gamdschie, Brandybock und Tuk (die in der schwersten Zeit nichtmal da waren!) unterstützen den schwachen Weißfuß (den sie wie eine Marionette steuern können).

Viertes Zeitalter (VZ) (Das Vierte Zeitalter der Fremden beginnt im Jahre 1421 AZ (3021 DZ))

Die Umsturzens brauchen einige Zeit um sich von diesen Rückschlägen zu erholen, finden aber schließlich zu alter Geschlossenheit und Stärke. Erneut organisieren sie eine starke Opposition gegen Bürgermeister Weißfuß und seine großenfreundliche Politik. Nach all den Kämpfen der letzten Jahre sehnen die Hobbits sich wieder nach Ruhe und Geborgenheit, und die Umsturzens (die ja, das sehen auch viele Hobbits so, in schwierigen Zeiten im Auenland waren und gekämpft haben, anders als so manch selbsternannte "Helden") geben dieser Sehnsucht eine Stimme.

Im Jahre 1427 AZ (Jahr 6 VZ) tritt Willi Weißfuß schließlich zurück. Der folgende Wahlkampf wird erbittert geführt, und nur der Einsatz des Beutlinschen Vermögens und die Unterstützung eines Großteils der mächtigen Familie Tuk erlaubt Samweis Gamdschie als Sieger aus dieser Wahl zu gehen (natürlich liegt selbsternannten "Befreiern des Auenlandes" -den Herren Tuk, Beutlin, Gamdschie und Brandybock- daran, dass einer von ihnen Bürgermeister wird, damit die Geschichtsfälschung fortgesetzt werden kann).

Dennoch ist dieses Jahr der erneuten Niederlage auch ein Jahr des Triumphes für die Familie Umsturz: König Elessar gibt einen Erlass heraus, dass Menschen das Auenland nicht betreten dürfen. Die jahrelange Überzeugungsarbeit der Umsturzens trägt endlich Früchte, auch die großenfreundlichsten Hobbits können den Willen ihrer NachbarInnen nicht länger ignorieren ...

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Die Balgfurt-Umsturzens


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Ein Familienzweig der Umsturzens die in Balgfurt sesshaft geworden sind. Allerdings sind sie sogarnicht wie die Umsturzens und wollen am liebsten ihre Ruhe haben und zusehen wie das Auenland immer mehr herunterkommt. Der bekannteste Vertreter der Balgfurt-Umsturzens ist Tolman Balgfurt-Umsturz, einer der zweiten Generation der sich damals tatsächlich auch als Kandidat zum Bürgermeister aufstellen lies. Natürlich gab diese Entscheidung einen riesen großen Zwist zwischen den Umsturzens und den Balgfurt-Umsturzens.